Mehr Wissen, weniger Fragen - durch gezieltes Lernen

Lernen leicht gemacht - Tipps, um besser zu lernen

Durch Notendruck und ein steigendes Lernpensum sind Schüler oft großem Stress ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, das eigentliche Lernen so effektiv wie möglich zu gestalten.

Der Zeitpunkt zum Lernen

Eltern sollten zunächst genau beobachten, wann ihr Kind am besten lernen kann. Nach Hause kommen, essen und sofort die Hausaufgaben erledigen bzw. für die Mathearbeit am nächsten Tag lernen - diese Reihenfolge sehen Eltern zwar gern, aber vielleicht lohnt es sich ja, mal einen anderen Ablauf auszuprobieren. Manche Schüler können sich z.B. besser konzentrieren, wenn sie erst abends nach dem Sport lernen. Genauso wichtig ist die Wahl der Lernumgebung. Dem Kind sollte ein Rückzugsort zur Verfügung stehen, wo es sich ungestört und ohne Ablenkungen durch den Fernseher oder spielende Geschwister konzentrieren kann.

Lerntypen erkennen und fördern

Je nach Lerntyp eignen sich verschiedene Methoden, um den Lernprozess zu verbessern. Eltern sollten mit ihrem Kind gemeinsam herausfinden, wie es neuen Lernstoff am liebsten verarbeitet und es dahingehend fördern. Analytisch geprägten Kindern hilft es z.B., neue Sachverhalte gut strukturiert darzustellen. Tabellen mit Über- und Unterkategorien und systematische Zusammenfassungen des Lernstoffes machen es diesen Kindern leicht, sich auf Prüfungen vorzubereiten. Visuell geprägte Kinder hingegen brauchen Farben, Formen und Bilder, die sie wie eine Wissens-Landkarte im Gedächtnis speichern können. Sogenannte Mind-Maps sind für diese Kinder besonders hilfreich. Für sehr kommunikative Schüler kann das gemeinsame Lernen mit einem Freund oder ein Nachhilfe Kurs ein optimaler Lernweg sein. Einfache Spiele, wie etwa das Ratespiel Stadt-Land-Fluss, können unkompliziert an den aktuellen Lernstoff angepasst werden und Schülern einen enormen Motivationsschub geben. Auch der Spaß am Lernen kommt dabei nicht zu kurz.

Gedächtnisstützen suchen

Besonders beim Lernen von Fremdsprachen helfen einfache Tricks dem Gedächtnis auf die Sprünge. Wenn Schüler eine neue Vokabel lernen, sollten sie darauf achten, was sie mit dem Wort verbinden. Vielleicht gibt es ein ähnliches Wort, das fast genauso klingt und zur Eselsbrücke werden kann. Das englische Wort „Cow“ (ausgesprochen „kau“) wird so schnell zur „Kuh, die Kaugummi kaut“.

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